Ölkonzerne profitieren vom Nahost-Konflikt – Guardian-Analyse zu „windfall profits“
Laut einer exklusiven Untersuchung des britischen Guardian haben die 100 führenden Öl- und Gasunternehmen im ersten Monat des US-israelischen Militäreinsatzes gegen Iran mehr als 30 Millionen Dollar pro Stunde an zusätzlichen Gewinnen erzielt. Der Konflikt, der Ende Februar begann, trieb den Rohölpreis auf durchschnittlich rund 100 Dollar pro Barrel und führte im März zu geschätzten 23 Milliarden Dollar außerordentlicher Erträge für die Branche.
Zu den größten Nutznießern gehören Saudi Aramco, Gazprom (Russland) und ExxonMobil (USA). Die Analyse betont, dass anhaltend hohe Preise den Konzernen und fördernden Staaten Milliarden zusätzlich einbringen könnten – unabhängig von deren jeweiliger Haltung zur Klimapolitik.
Diese Entwicklung zeigt einmal mehr, wie geopolitische Krisen die Energiepreise und damit die Bilanzen großer Öl- und Gasproduzenten beeinflussen können. Ob und in welchem Umfang eine „unverdiente“ Gewinnkomponente vorliegt, bleibt Gegenstand politischer und ökonomischer Debatten.
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