Kommentar HE.IP
Abgehobene Arroganz in Vollendung – der Schnitzer-Auftritt bei Caren Miosga ist ein Offenbarungseid der abgehobenen Elite!
Gestern Abend in der ARD hat die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, den Menschen in diesem Land unverhohlen ins Gesicht gesagt: Wenn ihr euch das Tanken und das Leben nicht mehr leisten könnt – dann kauft eben weniger Pullover oder fahrt zwei Tage kürzer in den Urlaub. Das sei alles „gut wegzustecken“.
Das ist keine sachliche Analyse mehr. Das ist blanke, unverschämte Herablassung. Eine bestens dotierte Professorin und Regierungsberaterin, die selbst nie um die nächste Tankfüllung oder die nächste Heizrechnung bangen muss, erklärt den hart arbeitenden Menschen, dass ihre Sorgen nur Kleinigkeiten seien. „Nicht die Allerärmsten“, sagt sie – als ob ein Pendler, der täglich zur Arbeit muss, plötzlich zu den „Privilegierten“ gehöre, nur weil er ein Auto besitzt.
Solche Sätze sind kein Ausrutscher. Sie sind Ausdruck einer tiefen Entfremdung: einer politisch-medialen Kaste, die in ihren Berliner und Münchner Blasen lebt und den echten Alltag der Menschen längst aus den Augen verloren hat. Während die Preise explodieren, die Energiepolitik die Bürger an den Rand des Erträglichen treibt und die Inflation das Ersparte auffrisst, wird den Betroffenen mit kalter Arroganz geraten, einfach etwas weniger zu leben.
Das ist nicht nur taktlos. Das ist zynisch. Es spaltet bewusst. Es verachtet bewusst. Und es zeigt, wie weit sich diese „Weisen“ von denen entfernt haben, deren Schicksal sie eigentlich mitgestalten sollen.
Es bleibt angesichts dieses Auftritts nur noch eine tiefe, unsagbare Verachtung. Frau Schnitzer hat gestern nicht nur ihre eigene Realitätsferne offenbart – sie hat stellvertretend für eine ganze abgehobene Klasse gesprochen. Und das Volk merkt sich das.
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ᴛᴇxᴛ:ʜᴇ/ᴀɪ - 𝕼𝖚𝖊𝖑𝖑𝖊: ʙᴜsɪɴᴇss / ᴡᴏʀʟᴅ ᴘʀᴇꜱꜱ/ ᴱˣᴀɪ
𝔗𝔥𝔢 𝔈𝔵𝔠𝔢𝔩𝔩𝔢𝔫𝔠𝔶
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