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09 April 2026

Donald Trump und der Schatten des Krieges gegen den Iran

„Operation Epic Fury“ – Ein Sieg auf dem Papier? Die USA, Donald Trump und der Schatten des Krieges gegen den Iran

Washington/Teheran/Beirut – Vor wenigen Wochen schien die Welt noch auf einen neuen Nahost-Krieg zuzusteuern. Am 28. Februar 2026 startete die US-Regierung unter Donald Trump die Militäroperation „Epic Fury“. Das Ziel: die Zerstörung des iranischen Raketenarsenals, der Marine und der Verteidigungsindustrie sowie die Verhinderung eines iranischen Atomwaffenprogramms. Die Operation wurde mit massiver israelischer Unterstützung durchgeführt und folgte monatelangen diplomatischen Druckversuchen aus Jerusalem. Heute, nur 38 Tage später, verkündet das Weiße Haus einen „überwältigenden Sieg“. Doch der „Trümmerhaufen“ ist real: Die Straße von Hormus bleibt ein Erpressungsinstrument, Israel führt trotz angekündigter Waffenruhe schwere Angriffe auf den Libanon fort, und die globale Energieversorgung wackelt. Ist „Epic Fury“ ein strategischer Meisterstreich – oder ein impulsiver Schritt in eine Sackgasse?

Der Weg in den Krieg: Einfluss aus Jerusalem

Die Entscheidung Donald Trumps fiel nicht über Nacht. Bereits im Dezember 2025 und verstärkt im Februar 2026 drängte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu auf eine gemeinsame Militäraktion. Laut Berichten des "New York Times" präsentierte Benjamin Netanyahu am 11. Februar 2026 im Weißen Haus-Situationsraum hochklassifizierte Geheimdienstinformationen, die ein unmittelbares iranisches Bedrohungsszenario skizzierten. Anwesend waren unter anderem US-Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Pete Hegseth und Geheimdienstchef John Ratcliffe. Netanyahu sprach von einer „einmaligen Chance“ für einen Regime-Change und bot Trump an, dass Israel danach weniger US-Militärhilfe benötige – ein für den deal-orientierten Präsidenten verlockendes Argument.


US-Beamte bestätigen, dass Trump zunächst zögerte. Vizepräsident und Geheimdienste warnten vor einem langwierigen Konflikt. Dennoch gab Trump grünes Licht: „Epic Fury“ begann mit massiven Luft- und Seeangriffen. Israel führte parallel eigene Operationen durch. Die US-Regierung betont, die Aktion sei notwendig gewesen, um einen „unmittelbaren nuklearen Angriff“ Irans zu verhindern. Kritiker sehen hingegen eine „planlose Eskalation“, bei der strategische Folgen – vor allem die iranische Kontrolle über die Straße von Hormus – unterschätzt wurden.

Verlauf und Bilanz von „Epic Fury“: Militärischer Erfolg, hoher Preis

Offizielle US-Angaben malen ein klares Bild des Triumphs. In 38 Tagen flogen die US-Streitkräfte über 10.200 Einsätze und trafen mehr als 13.000 Ziele. Die iranische Marine wurde „ausgelöscht“ (150 Schiffe versenkt, alle U-Boote zerstört), das Raketen- und Drohnenarsenal zu über 85 Prozent eliminiert, die Luftwaffe auf Null-Flugstunden reduziert. Die Verteidigungsindustrie und das Weltraumprogramm seien „zertrümmert“. Das Weiße Haus spricht von „Frieden durch Stärke“ und betont, Iran habe schließlich um eine Waffenruhe gebettelt.

Doch die menschliche und wirtschaftliche Bilanz ist düster. Die USA melden 13 Tote und 365 Verwundete. Auf iranischer Seite gibt es Hunderte Tote und massive Zerstörungen der Infrastruktur. Iran feuerte Raketen auf US- und israelische Stützpunkte ab und blockierte die Straße von Hormuz – die lebenswichtige Öl-Arterie, durch die 20 Prozent des weltweiten Rohöls fließen. Ölpreise schossen von rund 70 auf über 100 Dollar pro Barrel. Die globale Wirtschaft spürt die Schocks Tag für Tag mehr.

Die aktuelle Sackgasse: Hormus, Libanon und eine brüchige Waffenruhe

Am 7./8. April 2026 verkündete Donald Trump einen zweiwöchigen Waffenstillstand. Iran erklärte sich bereit, die Straße von Hormuz wieder für den Schiffsverkehr freizugeben – im Gegenzug für die Einstellung der US-Angriffe. Das Weiße Haus feierte dies als „entscheidenden Durchbruch“. Doch bereits Stunden später bröckelte der Deal.

Benjamin Netanyahu erklärte öffentlich, der Libanon sei „nicht Teil der Vereinbarung“. Am 8. April führte Israel die schwersten Luftangriffe seit Beginn des Libanon-Konflikts durch: Über 100 Ziele in Beirut, Bekaa-Tal und Südlibanon wurden bombardiert, mindestens 254 Menschen starben, über 1.000 wurden verletzt. Hezbollah reagierte mit Raketen auf Israel. Iran wertete dies als Bruch der Waffenruhe und schloss die Straße von Hormuz erneut – oder drohte zumindest damit. Minenfelder und iranische Schnellboote machen die Passage derzeit extrem riskant.

Die USA fordern eine sofortige Wiederöffnung. Experten warnen jedoch: Iran hat nun ein dauerhaftes Druckmittel in der Hand. Die westliche Welt – vor allem Europa und Asien – ist erpressbar geworden. Ölpreise bleiben volatil, Lieferketten stocken. Gleichzeitig steht Donald Trump innenpolitisch unter Druck: Während seine Anhänger von „historischem Sieg“ sprechen, kritisieren Opposition und Teile der eigenen Partei die fehlende Exit-Strategie. Die Frage „War das alles geplant?“ hallt durch Washington.

Konsequenzen für die Weltpolitik: Mehr Sicherheit oder neuer Alptraum?

Der wunde Punkt: Die Operation hat die iranische Bedrohung militärisch stark geschwächt, doch sie hat keine langfristige Stabilität geschaffen. Stattdessen droht eine Regionalisierung des Konflikts. Hezbollah im Libanon ist geschwächt, aber nicht besiegt. Die Hisbollah und andere iranische Proxys könnten sich neu formieren. Die Straße von Hormuz bleibt ein geopolitisches Damoklesschwert – ein Szenario, das viele Beobachter als „strategischen Fehlschlag“ werten.

Ökonomen sprechen von Milliardenverlusten durch gestiegene Energiepreise. Alliierte der USA fordern nun Notfallpläne: alternative Routen, Diversifikation der Ölquellen und internationale Sicherung der Meerenge. Geopolitisch hat der Krieg Russland und China gestärkt, die Iran diplomatisch unterstützen. Und innenpolitisch in den USA? Die Midterm-Wahlen werfen bereits ihre Schatten voraus. Donald Trump steht tatsächlich „mit dem Rücken zur Wand“ – nicht militärisch, aber politisch.

Ausblick: Deeskalation oder weitere Eskalation?

Zum jetzigen Zeitpunkt (9. April 2026) hängt alles an der nächsten Woche. Wird der zweiwöchige Waffenstillstand halten? Wird Pakistan als Vermittler eine dauerhafte Lösung für Hormuz und Libanon finden? Oder eskaliert der Konflikt erneut, weil Benjamin Netanyahu seine eigenen roten Linien durchsetzt?

„Epic Fury“ hat gezeigt, dass militärische Übermacht kurzfristig wirkt. Ob sie langfristig mehr Sicherheit schafft, bleibt offen. Die Ereignisse der letzten Wochen erinnern daran, wie schnell regionale Spannungen globale Schocks auslösen können. Die Welt schaut gespannt auf Washington, Teheran und Jerusalem – und hofft, dass aus dem „Alptraum“ kein Dauerkonflikt wird.



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31 März 2026

Trump: Straße von Hormus öffnet sich „automatisch“

Washington/New York, 31. März 2026

US-Präsident ᴴᴱDonald Trump sieht das Ende der laufenden Militäroperation gegen den Iran als unmittelbar bevorstehend an. In einem exklusiven Telefongespräch mit der „New York Post“ erklärte er heute mit unmissverständlicher Klarheit, die Straße von Hormus werde sich nach dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte „automatisch“ wieder öffnen. Er überlasse es denjenigen Nationen, die diese für den Weltölhandel unverzichtbare Passage frequentieren, selbst die Initiative zu ergreifen und sie freizumachen – der Iran sei militärisch vollständig zerschlagen und besitze keinerlei nennenswerte Widerstandskraft mehr.  

„Nun, ich denke, sie wird sich automatisch öffnen, doch meine Haltung ist: Ich habe das Land obliteriert. Sie haben keine Stärke mehr übrig, und lasst die Länder, die die Meerenge nutzen, loslegen und sie öffnen … denn ich stelle mir vor, dass wer auch immer das Öl kontrolliert, sehr glücklich sein wird, die Straße zu öffnen“, zitierte die Zeitung den Präsidenten wörtlich. Auf den Bericht des „Wall Street Journal“, demzufolge ᴴᴱTrump bereit sei, den Einsatz auch ohne vollständige Freigabe der Meerenge zu beenden, reagierte er mit bemerkenswerter Gelassenheit: „Ich denke nicht darüber nach, um ehrlich zu sein. Meine einzige Funktion bestand darin, sicherzustellen, dass sie keine Atomwaffe besitzen. Sie werden keine Atomwaffe haben. Wenn wir gehen, wird die Straße automatisch offen sein.“  

Der Konflikt entflammte am 28. Februar 2026. In den vergangenen Wochen haben amerikanische und israelische Streitkräfte in einer Serie massiver Luftschläge iranische Militär-, Raketen- und Nuklearanlagen weitgehend zerstört, darunter Anlagen in der Nähe von Isfahan, wo nach Angaben ᴴᴱTrumps beträchtliche Mengen angereichertes Uran vernichtet wurden. Der iranische Oberste Führer ᴴᴱAli Khamenei kam bei den ersten Angriffen ums Leben; sein Sohn Mojtaba Khamenei gilt als designierter Nachfolger. Teheran antwortete mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, US-Stützpunkte sowie Golfstaaten und blockiert seit nunmehr 31 Tagen weite Teile der Straße von Hormus, durch die etwa ein Fünftel des globalen Öltransports verläuft. Die Folgen sind weltweit spürbar: stark ansteigende Energiepreise, zuletzt über vier Dollar pro Gallone Benzin allein in den Vereinigten Staaten.  

ᴴᴱTrump betonte, das zentrale strategische Ziel – die dauerhafte Verhinderung einer iranischen Atomwaffenfähigkeit – sei erreicht. „Wir nehmen ihnen die nukleare Fähigkeit, und wir haben einen Regimewechsel herbeigeführt“, erklärte er. Zugleich fordert er seit Wochen die Verbündeten und die Hauptnutzer der Passage – darunter China, Japan, die NATO-Partner und die Golfmonarchien – auf, endlich selbst Verantwortung zu übernehmen. In einem jüngsten Eintrag auf Truth Social schrieb er: „Sammelt etwas verspäteten Mut, geht zur Meerenge und NEHMT SIE einfach. Ihr müsst lernen, für euch selbst zu kämpfen; die USA werden nicht mehr da sein, um euch zu helfen, genauso wie ihr nicht für uns da wart.“  

Der „Wall Street Journal“ hatte am Vortag gemeldet, ᴴᴱTrump habe intern signalisiert, die Operation innerhalb seines vorgegebenen Zeitrahmens von vier bis sechs Wochen abzuschließen, notfalls auch ohne dass US-Kräfte die Meerenge physisch freikämpfen. Stattdessen setze man nun auf diplomatischen Druck gegenüber Teheran sowie auf die eigenständige Übernahme durch die betroffenen Staaten. Verteidigungsminister ᴴᴱPete Hegseth hatte zuvor hervorgehoben, die kommenden Tage seien von entscheidender Bedeutung.  

Ob die Straße von Hormus tatsächlich „automatisch“ wieder befahrbar wird, bleibt eine offene Frage von erheblicher geopolitischer Tragweite. Fachleute verweisen auf die anhaltende Instabilität der Region und die Unsicherheit, ob die neuen Machthaber in Teheran unter dem Druck einer schwer geschädigten Wirtschaft und zerstörter Infrastruktur zu einer raschen Einigung bereit sind. Die Ölpreise reagierten auf die Äußerungen ᴴᴱTrumps zunächst mit leichten Aufschlägen.  

(Quellen: New York Post, Wall Street Journal sowie aktuelle Lageberichte aus Washington und dem Nahen Osten) 

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ᴛᴇxᴛ:ʜᴇ/ᴀɪ/xᴀɪ - ɪɴᴘᴜᴛ:ɪɴᴛᴇʀɴᴇᴛ/ᴘʀᴇꜱꜱ

𝕿𝖍𝖊 𝕰𝖝𝖈𝖊𝖑𝖑𝖊𝖓𝖈𝖞

05 März 2026

Drohender Gas-Stopp aus Russland: Europa vor neuer Energiekrise?

Die Spannungen am globalen Gasmarkt eskalieren: Angesichts der anhaltenden Krise im Nahen Osten und steigender Preise droht nun auch Russlands Präsident Wladimir Putin mit einem abrupten Ende der Gaslieferungen nach Europa. Experten warnen vor möglichen Engpässen – doch wie gut ist der Kontinent auf einen solchen Szenario vorbereitet?

Die Lage ist prekär. Der Konflikt im Nahen Osten hat bereits zu Störungen in der Energieversorgung geführt, etwa durch Umleitungen von Naphtha-Lieferungen aus Russland über Oman, wie aktuelle Daten zeigen. Nun verschärft sich die Situation durch Moskaus Reaktion auf die EU-Pläne. Die Europäische Union hat kürzlich vereinbart, alle Importe russischen Gases bis Ende 2027 vollständig einzustellen – ein Schritt, der die Abhängigkeit von Russland beenden soll. Dazu gehören ein Verbot für russisches Flüssiggas (LNG) ab Ende 2026 und ein Auslaufen der Pipeline-Lieferungen bis Herbst 2027. Trotz dieser Sanktionen machte Russland im vergangenen Jahr noch rund 12 Prozent der EU-Gasimporte aus, wenngleich deutlich weniger als die 45 Prozent vor dem Ukraine-Krieg.

Putin kontert nun mit einer Gegenoffensive. In einem Interview im russischen Staatsfernsehen äußerte er, es könne für Russland vorteilhafter sein, die Lieferungen sofort zu stoppen und sich auf neue Märkte zu konzentrieren. „Jetzt öffnen sich andere Märkte. Und vielleicht ist es für uns vorteilhafter, jetzt sofort die Lieferungen für den europäischen Markt einzustellen“, sagte der Kremlchef. Er beauftragte seine Regierung, dies mit den Energieunternehmen zu prüfen. Analysten sehen darin eine Drohgebärde, die die Gaspreise in Europa weiter in die Höhe treiben könnte – ein Szenario, das an die Krise von 2022 erinnert, als Russland die Lieferungen über Nord Stream drosselte.

Könnte Europa einen vollständigen Lieferstopp verkraften? Die Zeichen stehen besser als vor vier Jahren. Seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs hat die EU ihre Abhängigkeit von russischem Gas massiv reduziert: Durch Diversifikation der Lieferanten, Ausbau von LNG-Terminals und verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Im Januar 2026 erreichten die EU-Importe von russischem LNG sogar ein Rekordhoch, was die anhaltende Widersprüchlichkeit zwischen Sanktionsrhetorik und Realität unterstreicht. Dennoch: Ein plötzlicher Stopp könnte kurzfristig zu Preisanstiegen und Engpässen führen, insbesondere in Ländern wie Deutschland oder Österreich, die noch auf Pipeline-Gas angewiesen sind.

Langfristig zielt die EU auf Energieunabhängigkeit ab. EU-Energiekommissar Dan Jørgensen betonte: „Wir haben es geschafft: Europa dreht den Hahn für russisches Gas für immer zu.“ Experten wie die Internationale Energieagentur schätzen, dass Europa bis 2027 vollständig auf Alternativen umsteigen kann, darunter Importe aus den USA, Norwegen oder Katar. Allerdings hängt viel von der globalen Marktentwicklung ab – und von der Eskalation im Nahen Osten, die weitere Störungen verursachen könnte.

Ob Putins Drohung Realität wird, bleibt abzuwarten. Klar ist: Die Energiekrise ist noch nicht vorbei, und Europa muss seine Strategien weiter schärfen, um unabhängig zu bleiben.