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01 April 2026

Schritt für Schritt zum europäischen Atomschirm

In kleinen Schritten zum europäischen Atomschirm: Deutschland sollte Frankreichs Angebot zur nuklearen Teilhabe endlich wahrnehmen

Berlin/Paris, 1. April 2026

Deutschland muss strategischen Realismus entwickeln und die angebotene Teilhabe an einer europäischen nuklearen Abschreckung mit Frankreich ernsthaft prüfen. Das fordert Oberst a.D. Richard Drexl, langjähriger Luftwaffen-Experte und ehemaliger Mitarbeiter im Bundesverteidigungsministerium, in einem aktuellen Cicero-Beitrag. Der Beitrag erscheint just zu dem Zeitpunkt, an dem die Realität der transatlantischen Unsicherheit längst politisch eingeholt hat.  

Russlands wiederholte Drohungen mit Kernwaffen im Ukraine-Krieg haben das Thema nuklearer Abschreckung aus dem Kalten-Kriegs-Mottenkasten zurück auf die Agenda geholt. Jahrzehntelang verließ sich Europa auf den amerikanischen Schutzschirm der NATO. Diese Gewissheit bröckelt: Washingtons strategischer Fokus verschiebt sich erkennbar in den Indo-Pazifik, innenpolitische Turbulenzen in den USA stellen Bündnisverpflichtungen infrage – und selbst die Briten wurden jüngst nicht einmal mehr am Irankonflikt beteiligt. „Deutsche machtpolitische Ignoranz findet damit ein vorläufiges Ende“, schreibt Drexl.  

Deutschland ist seit Jahrzehnten Juniorpartner in der NATO-nuklearen Teilhabe: US-Atomwaffen lagern auf deutschem Boden, deutsche Trägersysteme (aktuell Tornado, künftig F-35) sollen im Ernstfall zum Einsatz kommen. Die Beschaffung der F-35 verstärkt jedoch die Abhängigkeit von Washington, da das System nicht souverän betrieben werden kann. Drexl warnt seit Jahren davor – und plädiert nun für einen klaren nächsten Schritt: eine stärkere europäische Komponente, die nur mit der Atommacht Frankreich realisierbar sei. Deren wiederholt vorgetragenes Angebot einer erweiterten nuklearen Abschreckung müsse Deutschland „wahrnehmen“.  

Genau diese Debatte hat in den vergangenen Wochen konkrete Gestalt angenommen. Am 2. März 2026 kündigte ᴴᴱ Emmanuel Macron in einer Grundsatzrede auf dem Atom-U-Boot-Stützpunkt Île Longue bei Brest eine „neue Etappe“ der französischen Abschreckung an: Aufstockung des Atomarsenals, neue Hyperschallraketen und ein neues Atom-U-Boot bis 2036. Deutschland sei „Schlüsselpartner“. Noch 2026 sollen gemeinsame Besuche strategischer Einrichtungen und – erstmals – konventionelle Beteiligung der Bundeswehr an französischen Nuklearübungen stattfinden.  

Parallel veröffentlichten ᴴᴱ Emmanuel Macron und Bundeskanzler ᴴᴱ Friedrich Merz (CDU) eine gemeinsame Erklärung: Eine hochrangige deutsch-französische „Nuklear-Steuerungsgruppe“ wird eingerichtet. Die Zusammenarbeit soll die NATO-Abschreckung und die bestehende deutsche nukleare Teilhabe ausdrücklich ergänzen, nicht ersetzen. Merz hat eigene deutsche Atomwaffen ausgeschlossen, Gespräche mit Paris und London aber ausdrücklich begrüßt – auch über mögliche Bundeswehr-Trägersysteme für französische oder britische Sprengköpfe.  

Drexl sieht darin die „kleinen Schritte“, die Deutschland endlich strategisch handlungsfähig machen könnten. Die Pazifismus-Debatte der vergangenen Jahrzehnte habe die Bundesrepublik in eine machtpolitische Naivität geführt, die nun teuer zu stehen komme. Ob die neue deutsch-französische Nuklearachse tatsächlich zu einer glaubwürdigen europäischen Abschreckung führt, hängt von der Umsetzung der angekündigten Übungen und der politischen Stabilität in Paris und Berlin ab. Erste Signale deuten jedoch darauf hin, dass der Zeitenwende-Ruf von 2022 nun auch im nuklearen Bereich konkrete Folgen zeitigt.


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ᴛᴇxᴛ:ʜᴇ/ᴀɪ/xᴀɪ - ɪɴᴘᴜᴛ:ɪɴᴛᴇʀɴᴇᴛ/ᴘʀᴇꜱꜱ


𝕿𝖍𝖊 𝕰𝖝𝖈𝖊𝖑𝖑𝖊𝖓𝖈𝖞

26 März 2025

Die nötige Umstrukturierung der deutschen Rüstungsindustrie

Die nötige Umstrukturierung der deutschen Rüstungsindustrie: Eine Perspektive für schnelle Verteidigungsfähigkeit

Die geopolitische Lage in Europa hat sich drastisch verändert, und Deutschland steht vor der Herausforderung, seine Verteidigungsfähigkeiten massiv auszubauen. Die Bedrohung durch aggressive Mächte hat die Dringlichkeit verstärkt, die heimische Rüstungsindustrie zu stärken und die Produktion von Verteidigungsgütern zu erhöhen. Doch reicht die Kapazität der deutschen und europäischen Rüstungsunternehmen aus, um den steigenden Bedarf zu decken? Und könnte die Umstrukturierung der Automobilindustrie eine Lösung bieten?

Die aktuelle Lage der deutschen Rüstungsindustrie

Die deutsche Rüstungsindustrie steht vor enormen Herausforderungen. Jahrzehntelange Abrüstung und vernachlässigte Investitionen haben zu einer erheblichen Reduzierung der militärischen Kapazitäten geführt. Laut dem Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) fehlt es an ausreichenden Produktionskapazitäten, um die Nachfrage nach Rüstungsgütern schnell zu befriedigen. Die Industrie ist auf komplexe, vielseitige Plattformen spezialisiert, deren Produktion nicht einfach hochgefahren werden kann. Hinzu kommen Engpässe in der Lieferkette, insbesondere bei Halbleitern und Rohstoffen .

Die Bundesregierung hat zwar Maßnahmen ergriffen, um die Rüstungsproduktion zu steigern, doch die Ergebnisse lassen auf sich warten. Trotz eines Anstiegs der Aufträge seit Juli 2023 gibt es weiterhin Verzögerungen und Produktionsrückstände. Viele Aufträge haben kein festes Lieferdatum, was auf anhaltende Probleme in der Produktionskette hinweist .

Die Rolle der Automobilindustrie

Angesichts dieser Herausforderungen wird zunehmend darüber diskutiert, die Kapazitäten der deutschen Automobilindustrie für die Rüstungsproduktion zu nutzen. Die Idee, die Produktion von zivilen Fahrzeugen auf militärische Ausrüstung umzustellen, ist nicht neu und wurde bereits in früheren Konflikten erfolgreich umgesetzt. In Deutschland gibt es konkrete Pläne, die Produktion von Autoteilen auf die Herstellung von Panzern, Munition und anderen militärischen Gütern umzustellen. So hat Rheinmetall angekündigt, zwei Werke in Deutschland von der Auto- auf die Rüstungsproduktion umzustellen .

Foto: InShot
Diese Umstrukturierung könnte nicht nur die Produktionskapazitäten erheblich erhöhen, sondern auch Arbeitsplätze in der krisengebeutelten Automobilindustrie sichern. Rheinmetall hat bereits Vereinbarungen mit Automobilzulieferern wie Continental getroffen, um geschulte Arbeitskräfte zu rekrutieren und in der Rüstungsproduktion einzusetzen .

Die europäische Dimension

Die Stärkung der deutschen Rüstungsindustrie darf jedoch nicht isoliert betrachtet werden. Es bedarf einer europäischen Strategie, um die Produktionskapazitäten zu bündeln und Synergien zu nutzen. Die EU hat mit dem Plan „ReArm Europe“ eine Initiative gestartet, die mehr als 800 Milliarden Euro in die Verteidigungsausgaben der Mitgliedstaaten lenken könnte. Dieser Plan zielt darauf ab, die europäische Rüstungsindustrie zu stärken und die Abhängigkeit von Importen aus den USA zu verringern .

Doch trotz dieser Bemühungen bleibt die Frage, ob die europäischen Rüstungsunternehmen in der Lage sind, die Produktion schnell genug hochzufahren, um den akuten Bedarf zu decken. Die russische Rüstungsindustrie hat ihre Produktion erheblich gesteigert und könnte Europa in den kommenden Jahren übertreffen. Es bedarf daher einer langfristigen Strategie und erheblicher Investitionen, um die europäische Rüstungsindustrie wettbewerbsfähig zu machen .

Die Umstrukturierung der deutschen Automobilindustrie könnte eine vielversprechende Lösung sein, um die Produktionskapazitäten der Rüstungsindustrie kurzfristig zu erhöhen. Doch es bedarf auch einer europäischen Strategie und erheblicher Investitionen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Nur durch gemeinsame Anstrengungen und eine klare politische Ausrichtung kann Europa seine Verteidigungsfähigkeiten stärken und den Herausforderungen der Zukunft begegnen.

Text: DND / MistralAI Recherche: Mistral AI LC - WWW Div.

24 März 2025

Europa in Gefahr: Ehles Warnung vor Putins Aggression und Trumps Abkehr

Die Sicherheitslage in Europa: Ein dringender Appell von Konteradmiral a.D. Jürgen Ehle

In einem kürzlich erschienenen Artikel warnt Konteradmiral a.D. Jürgen Ehle vor einer „sehr ernsten Lage“ in Europa. Ehle, der jahrelang im NATO-Hauptquartier tätig war und als militärischer Berater für den Auswärtigen Dienst der EU fungierte, äußert sich besorgt über die potenziellen Auswirkungen einer Abkehr der USA unter Donald Trump vom NATO-Bündnis. Diese Entwicklung könnte Europa in einer Zeit zunehmender russischer Aggression verwundbar machen.

Die Bedrohung durch Russland

Ehle betont, dass selbst ein Friedensabkommen in der Ukraine, das Wladimir Putins Bedingungen erfüllt, nicht ausreichen würde, um die Ambitionen des russischen Präsidenten zu stillen. Putin strebe danach, die Ukraine entweder aufzulösen oder vollständig zu kontrollieren. Geheimdienstinformationen deuten darauf hin, dass Russland bis 2029 oder 2030 in der Lage sein könnte, ein NATO-Land anzugreifen. Die russische Rüstungsindustrie produziert rund um die Uhr, wobei die Hälfte der Produktion an die Front in der Ukraine und die andere Hälfte in Depots gelangt, die für zukünftige Aggressionen genutzt werden könnten.

Die Rolle der USA und die Notwendigkeit europäischer Stärke

Ehle erinnert daran, dass die USA bereits unter Obama ihre militärischen Prioritäten neu ausgerichtet haben, um sich stärker auf den Indopazifik und China zu konzentrieren. Trump hat diese Tendenz verstärkt, indem er die Verteidigung Europas als primär europäisches Problem darstellt. Ehle fordert daher, dass Europa schnell handeln müsse, um seine Verteidigungsfähigkeiten zu stärken und unabhängiger von den USA zu werden. Dies schließt auch die Überlegung ein, eine eigene nukleare Abschreckungskulisse aufzubauen, da die Zuverlässigkeit des US-Atomwaffenschirms in Frage steht.

Die Zukunft der europäischen Verteidigung

Ehle plädiert für eine gesamteuropäische Lösung oder einen Deal mit den USA, um den nuklearen Schutzschirm aufrechtzuerhalten. Eine französische Lösung hält er für unzureichend, da Frankreich das alleinige Entscheidungsrecht über den Einsatz seiner Nuklearwaffen beansprucht. Darüber hinaus betont Ehle die Notwendigkeit, ein militärisches Hauptquartier der EU zu gründen, das komplementär zur NATO agiert und in Fällen eingesetzt werden kann, in denen die NATO nicht tätig werden will oder kann.

Fazit

Jürgen Ehle mahnt eindringlich, dass Europa schnell und entschlossen handeln muss, um sich gegen die wachsende Bedrohung durch Russland zu wappnen. Die Abkehr der USA von der NATO und die zunehmende russische Aggression erfordern eine Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeiten und eine klare strategische Ausrichtung. Nur so kann Europa in einer unsicheren geopolitischen Lage beste

03 März 2025

Die wahren Auswirkungen eines US-Rückzugs aus der NATO

Die wahren Auswirkungen eines US-Rückzugs aus der NATO

Die jüngsten Spekulationen über die Absicht von Präsident Donald Trump, die USA aus der NATO zurückzuziehen, haben weltweit für hitzige Debatten gesorgt. Elon Musk, Trumps hochrangiger Berater, hat diese Idee offen unterstützt, was die Diskussion weiter angeheizt hat. Während viele diesen Schritt als eine seismische Verschiebung betrachten, die das westliche Bündnis zerstören könnte, deutet eine genauere Betrachtung darauf hin, dass die Realität möglicherweise weniger katastrophal ist als angenommen.

➡️ Ein unvorhersehbarer Schritt?

Die Vorstellung, dass die USA die NATO verlassen könnten, schien noch vor einem Monat undenkbar. Die Schockwellen dieser Ankündigung haben zu düsteren Vorhersagen über den Zusammenbruch der globalen Ordnung, die Auflösung der europäischen Sicherheit und die Aufgabe der Ukraine geführt. Doch die Essenz der amerikanischen Außenpolitik hat immer ein Element der Unvorhersehbarkeit beinhaltet. Die aktuelle Diskussion sollte weniger als endgültige politische Wende, sondern vielmehr als Verhandlungstaktik betrachtet werden – ein typisches Merkmal des amerikanischen Verhandlungsstils.

➡️ Pragmatismus in der Außenpolitik

Im Kern spiegelt dieser Schritt einen pragmatischen, wenn auch umstrittenen Ansatz in der Außenpolitik wider. Trump, der im Herzen Geschäftsmann ist, hat die Verbündeten der USA schon lange dafür kritisiert, dass sie seiner Meinung nach nicht genug zum Bündnis beitragen. Die Logik ist einfach: Wenn Europa weiterhin amerikanischen Schutz will, muss es einen größeren Teil der finanziellen Last tragen. Im Wesentlichen geht es darum, die Kosten neu zu verteilen, anstatt das Bündnis aufzulösen.

➡️ Europas Verteidigungsfähigkeiten

Die Implikationen eines US-Rückzugs aus der NATO sind tatsächlich tiefgreifend, aber nicht unbedingt apokalyptisch. Europa ist nicht wehrlos. Sowohl Frankreich als auch das Vereinigte Königreich verfügen über nukleare Fähigkeiten, und andere europäische Nationen haben das technologische Know-how, um bei Bedarf eigene Abschreckungsmittel zu entwickeln. Die Vorstellung, dass der Kontinent sofort russischer Aggression zum Opfer fallen würde, übersieht die beträchtlichen militärischen und wirtschaftlichen Fähigkeiten der europäischen NATO-Mitglieder. Während die USA zweifellos das Rückgrat der NATO sind, sind die europäischen Mächte alles andere als hilflos.

➡️ Globale Auswirkungen

Die strategischen Auswirkungen eines amerikanischen Rückzugs würden sich über Europa hinaus erstrecken und den Nahen Osten sowie Schlüsselakteure wie die Türkei betreffen. Der Verlust wäre nicht einseitig; die USA würden erhebliche geopolitische Einflussmöglichkeiten verlieren, was ihre Macht nicht nur in Europa, sondern auch im weiteren eurasischen Raum schwächen würde.

➡️ Finanzielle Belastungen

Aus finanzieller Sicht ist die Last der NATO-Erhaltung in Washington zu einem wachsenden Problem geworden. Die USA waren der Hauptfinanzier des Bündnisses, was zu Forderungen nach einer Erhöhung der Verteidigungsausgaben der europäischen Nationen geführt hat. In diesem Licht könnte das Gerede über einen Rückzug als eine hochriskante Verhandlungstaktik interpretiert werden, die darauf abzielt, die europäischen Verbündeten zu zwingen, mehr finanzielle Verantwortung für ihre eigene Sicherheit zu übernehmen.

➡️ Neuausrichtung der strategischen Prioritäten

Der breitere Kontext dieser Debatte umfasst eine Neubewertung der strategischen Prioritäten Amerikas. Die Hinwendung zum Indopazifik und der Fokus auf die Eindämmung des wachsenden Einflusses Chinas haben die US-Verteidigungspolitik neu definiert. Eine Verringerung der Verpflichtungen in Europa könnte Ressourcen freisetzen, um den wahrgenommenen Bedrohungen in Asien zu begegnen – ein Schritt, der mit einer langfristigen strategischen Neuausrichtung übereinstimmt.

➡️ Unwahrscheinlichkeit eines vollständigen Rückzugs

Die Wahrscheinlichkeit eines vollständigen Rückzugs bleibt fraglich. Wahrscheinlicher ist, dass dies Teil einer größeren Strategie ist, Europa zu größerer Autonomie in Verteidigungsfragen zu drängen, während die USA Ressourcen für neue Bedrohungen umverteilen. Dieses Szenario würde zu einer Neukonfiguration der transatlantischen Beziehungen führen, anstatt zu einem vollständigen Bruch.

ℹ️ Fazit

Die Befürchtungen eines plötzlichen Zusammenbruchs der globalen Sicherheitsordnung scheinen übertrieben. Was wir wahrscheinlich erleben, ist ein Versuch, die Bedingungen des amerikanischen Engagements in Europa neu zu verhandeln und die NATO-Verbündeten dazu zu bewegen, sowohl finanziell als auch militärisch mehr Verantwortung zu übernehmen. Die eigentliche Herausforderung für Europa wird darin bestehen, diesen Moment zu nutzen, um die eigenen Verteidigungsfähigkeiten zu stärken und die Abhängigkeit von Washington zu verringern.

In dieser sich wandelnden Landschaft könnte das Endspiel nicht die Auflösung der NATO sein, sondern ihre Transformation in eine ausgewogenere Partnerschaft – eine, in der die USA weniger Garant und mehr strategischer Partner sind. So alarmierend die Rhetorik auch klingen mag, dies könnte letztlich zu einem stärkeren, widerstandsfähigeren Bündnis führen, das die Realitäten der geopolitischen Landschaft des 21. Jahrhunderts besser widerspiegelt.

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01 März 2025

Selenskyj wurde gezielt in eine Falle gelockt, um ihn öffentlich zu demütigen.

Provozierter diplomatischer Eklat zwischen dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj während eines Treffens im Weißen Haus.

Laut dem Kölner Politikwissenschaftler Thomas Jäger wurde Selenskyj gezielt in eine Falle gelockt, um ihn öffentlich zu demütigen.

Das Treffen eskalierte, als Selenskyj Trump auf die Besorgnis seiner polnischen Freunde ansprach, dass Trump sich zu sehr auf die Seite von Putin schlage. Trump entgegnete, dass zu viel Härte gegen Putin einen Deal verhindern würde. Vizepräsident J.D. Vance warf Selenskyj vor, respektlos zu sein, indem er die US-Administration im Oval Office angriff. Als Selenskyj auf die Kriegsfolgen für die USA hinwies, verlor Trump die Geduld und brach das Gespräch schließlich ab.

Jäger erklärte, dass Trump die Situation inszeniert habe, um Selenskyj zu demütigen und die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Hintergrund sei Trumps fehlender Fortschritt bei der Beendigung des Ukraine-Krieges nach seinen Vorstellungen und die Tatsache, dass Russland die Bedingungen diktiere. Trump sei in einer schwierigen Lage, da die Amerikaner Russland und Putin unsympathisch fänden. Daher habe er versucht, Selenskyj zu erniedrigen, um Putin indirekt zu erhöhen.

Das Ergebnis des Treffens sei eine klare Botschaft, dass die Ukraine es nicht verdiene, weiter von den USA unterstützt zu werden. Wie es weitergeht, sei unklar, insbesondere in Bezug auf Waffenlieferungen und die Starlink-Unterstützung. Auch die internationalen Reaktionen auf den Vorfall müssten genau beobachtet werden.

Quelle: merkur.de LeChat

Italienische Ministerpräsidentin Meloni fordert dringenden Gipfel zwischen Europa und den USA

Italienische Ministerpräsidentin Meloni fordert dringenden Gipfel zwischen Europa und den USA

**Rom/Washington** – Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat in einer bemerkenswerten Initiative einen sofortigen Gipfel zwischen Europa und den USA vorgeschlagen. Dieser Vorstoß kommt vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis in Europa nach dem desaströsen Treffen zwischen Selenskyj und Trump in Washington. Meloni betonte die Dringlichkeit, die Einheit des Westens zu bewahren, um gemeinsamen Herausforderungen effektiv begegnen zu können.

„Jede Spaltung des Westens macht uns alle schwächer und begünstigt die, die den Untergang unserer Zivilisation herbeiführen wollen“, warnte Meloni in einer eindringlichen Erklärung. Ihre Worte unterstreichen die Notwendigkeit, die transatlantischen Beziehungen zu stärken, insbesondere angesichts der anhaltenden Spannungen und Bedrohungen durch externe Akteure.

Melonis Vorschlag wirft jedoch Fragen auf, insbesondere in Bezug auf die Teilnahme des von Russland angegriffenen Landes. Es bleibt unklar, ob nach ihren Vorstellungen Vertreter dieses Landes an einem solchen Gipfel teilnehmen sollen. Diese Unklarheit könnte die ohnehin schon komplexen diplomatischen Verhandlungen weiter erschweren.

Die rechtsgerichtete Ministerpräsidentin hat sich in den letzten Monaten als eine der wichtigsten Ansprechpartnerinnen der neuen US-Regierung innerhalb des Kreises der europäischen Regierungschefs etabliert. Ihre engen Beziehungen zu Washington könnten sich als entscheidend erweisen, um die transatlantische Zusammenarbeit zu fördern und die gemeinsamen Interessen zu verteidigen.

Melonis Aufruf zu einem Gipfel kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, an dem die geopolitische Landschaft zunehmend instabil wird. Die Herausforderungen reichen von der anhaltenden Aggression Russlands bis hin zu den wirtschaftlichen Unsicherheiten, die durch globale Krisen verstärkt werden. Ein erfolgreicher Gipfel könnte ein starkes Signal der Einheit und Entschlossenheit senden, sowohl an Verbündete als auch an Gegner.

Es bleibt abzuwarten, wie die europäischen und amerikanischen Führer auf Melonis Vorschlag reagieren werden. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob ihre Initiative den notwendigen Rückhalt findet, um die transatlantischen Beziehungen zu festigen und die gemeinsamen Werte und Interessen des Westens zu verteidigen.

25 Februar 2025

Europas Bedeutung schwindet - Eine Zusammenfassung

Eine Zusammenfassung 

Hier eine Zusammenfassung des Artikels : "Von der Weltmacht zum Zaungast: Europas schwindende Bedeutung" (Telepolis - Link ⬇️ Seitenende)

Der Artikel "Von der Weltmacht zum Zaungast: Europas schwindende Bedeutung" beschäftigt sich mit dem rapiden Verlust an globalem Einfluss Europas und der Europäischen Union (EU). Der Autor argumentiert, dass die EU bei wichtigen weltpolitischen Entscheidungen kaum noch eine Rolle spielt und dass dieser Abstieg bereits vor Jahren begann.

Hauptpunkte des Artikels:

1. **Veränderung der US-Russlandpolitik**:
   - Der Artikel hebt hervor, dass die USA unter der Trump-Regierung eine Kehrtwende in ihrer Russlandpolitik vollzogen haben. Die Mehrheit der US-Bürger ist kriegsmüde und lehnt eine weitere Beteiligung am Ukrainekrieg ab. Diese politische Wende traf die EU und die Ukraine unvorbereitet und führte zu politischer Panik und Hysterie in Europa.

2. **Europas Rolle und Einfluss**:
   - Die EU wird als unfähig dargestellt, ihre eigenen Interessen rational einzuschätzen und zu verfolgen. Stattdessen habe sie sich den hegemonialen Ansprüchen der USA unterworfen. Die Ukraine, die auf westliche Versprechungen setzte, sieht sich nun im Stich gelassen.

3. **Fehlende diplomatische Initiativen**:
   - Der Artikel kritisiert, dass die EU keine eigenen Ideen oder Initiativen entwickelt hat, um in globalen Konflikten wie dem Gaza-Streifen oder den Verhandlungen in Saudi-Arabien eine Rolle zu spielen. Stattdessen wird die EU als irrelevant bezeichnet, da sie in entscheidenden weltpolitischen Angelegenheiten keinen Platz am Verhandlungstisch hat.

4. **Deutschlands internationale Reputation**:
   - Die internationale Reputation Deutschlands hat in den letzten Jahren gelitten. Der Artikel betont, dass Deutschland und die EU ihre ursprüngliche Idee des Friedens und der Einheit aufgegeben haben. Stattdessen wird eine Politik der Konfrontation und des Misstrauens verfolgt.

5. **Chinas Rolle und strategische Partnerschaften**:
   - Der chinesische Außenminister wird zitiert, der für einen dauerhaften Frieden in der Ukraine plädiert und betont, dass alle betroffenen Parteien, einschließlich der EU und China, an den Verhandlungen beteiligt sein sollten. China und Russland werden als strategische Partner beschrieben, die in Zeiten der Energieknappheit zusammenarbeiten.

6. **Warnung vor globaler Katastrophe**:
   - US-Atomwissenschaftler warnen, dass die Welt nur 89 Sekunden vom Weltuntergang entfernt ist. Ohne gleichwertige Anstrengungen der USA, Russlands und Chinas sei die globale Katastrophe nicht abzuwenden. Die EU wird in diesem Zusammenhang als unfähig dargestellt, einen positiven Beitrag zu leisten.

Fazit:
Der Artikel zeichnet ein düsteres Bild von Europas schwindendem Einfluss und der Unfähigkeit der EU, in globalen Angelegenheiten eine bedeutende Rolle zu spielen. Er kritisiert die Unterwerfung unter US-amerikanische Interessen und das Fehlen eigener diplomatischer Initiativen. Der Autor plädiert für eine Rückbesinnung auf die ursprünglichen Werte der EU und für eine Politik des Friedens und der Verständigung.


Original Beitrag von telepolis.de ➡️ Europas schwindende Bedeutung 

Quelle: #LeChat #telepolis

#news #politik


DNDnews 2025




21 Februar 2025

Russland habe die USA um den Rückzug der Nato aus Osteuropa gebeten

Russland habe die USA um den Rückzug der Nato aus Osteuropa gebeten, sagt Rumänien

Moskaus Forderung während der Riad-Gespräche wurde abgelehnt, aber die Verbündeten befürchten, dass Donald Trump die Wiederherstellung des ehemaligen Sowjetblocks noch zulassen könnte

Russland nutzte die erste Gesprächsrunde mit den USA über die Beendigung des Krieges in der Ukraine, um den Abzug der Nato-Streitkräfte von der Ostflanke des Bündnisses zu fordern, was in den europäischen Hauptstädten Bedenken auslöste, dass die Trump-Regierung einem Friedensabkommen zustimmen könnte.

Cristian Diaconescu, Stabschef und Berater des rumänischen Präsidenten für Verteidigung und nationale Sicherheit, sagte am Mittwoch, dass die US-Delegation Moskaus Forderung abgelehnt habe, es aber keine Garantien dafür gebe, dass Washington dieses Zugeständnis nicht irgendwann an Wladimir Putin machen werde.

“Soweit ich weiß, kann sich die Situation von Stunde zu Stunde oder von Tag zu Tag ändern, sagte” Diaconescu gegenüber Antena3 Television und bezog sich dabei auf Donald Trumps vernichtende Kritik am ukrainischen Führer und seine Zugeständnisse an Russland, noch bevor die Gespräche begannen.

Diaconescu betonte, dass es der russischen Delegation bei den Gesprächen in Riad Anfang dieser Woche “nicht gelungen sei, die Americans” von einem Nato-Abzug zu überzeugen, und dass weitere Besuche der Staats- und Regierungschefs des Vereinigten Königreichs und Frankreichs in Washington nächste Woche darauf abzielen würden, Trump davon zu überzeugen, nicht nachzugeben diese Forderung.

Allerdings machen Zugeständnisse der Trump-Regierung an Moskau in den letzten Tagen — vom Ausschluss der Nato-Mitgliedschaft für die Ukraine bis hin zum Versprechen, die Beziehungen der USA zu Russland zu normalisieren — die Regierungen in den östlichen Frontstaaten des Bündnisses nervös wegen der Absichten des US-Präsidenten.

Ein hochrangiger Beamter aus der Region sagte der Financial Times, sie seien sich nicht sicher, ob ihre Botschaft durchkäme. “Wir haben DC auf verschiedenen Ebenen ausführlich informiert, [ich bin] mir nicht sicher, was zu Trump durchdringt. Es besteht also weiterhin das Risiko und die Sorge, dass Russland DC durch einen Vorstoß gegen die Ukraine zu etwas verleitet.”

Der russische Präsident versucht seit langem, den Einflussbereich seines Landes in Osteuropa wiederherzustellen, ähnlich wie es die USA, Großbritannien und die Sowjetunion am Ende des Zweiten Weltkriegs auf einer Friedenskonferenz in Jalta erzielt hatten.

Der Abzug der Nato-Streitkräfte aus ehemaligen sowjetischen und kommunistischen Blockländern, die dem Bündnis Ende der 1990er Jahre beitraten, war eine von Putins Hauptforderungen an die USA, bevor er 2022 seinen umfassenden Angriff auf die Ukraine startete.

Trump alarmierte die Verbündeten zusätzlich, als er Putins Behauptung wiederholte, dass der eigene Versuch der Ukraine, sich der Nato anzuschließen, der Grund für seine Invasion sei. Auch der US-Präsident beschrieb diese Woche den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj als “-Diktator ohne Wahlen” — und warnte ihn, dass er sein Land bald verlieren könnte, wenn er einem Friedensabkommen nicht zustimmt — und europäische Hauptstädte von frühen Friedensverhandlungen ausgeschlossen hat.

Der rumänische Präsident Ilie Bolojan traf am Mittwoch in Paris mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron zusammen und kam mit der Überzeugung davon, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs bei ihren Kontakten mit den USA die Notwendigkeit betonen werden, in alle Sicherheitsvorkehrungen, die die Region betreffen, einbezogen zu werden, sagte Diaconescu.

Die aktuelle Situation sei “äußerst kompliziert und ernst”, fügte Diaconescu hinzu. “Sie können wetten, dass wir bis zur letzten Minute kämpfen werden, damit [dies] nicht passiert.”

Er warnte jüngere Generationen von Europäern, die noch nie das Leben hinter dem Eisernen Vorhang erlebt hatten, dass dieser Moment eine Rückkehr zu den “Toren von Hell” darstellen könnte.

“Benzinleitungen, Armut, Frauen sterben in Krankenhäusern, Menschen, die keine Heizung haben. . Zweistündige Fernsehwerbung des obersten Führers. Das bedeutet Jalta.”

Sandu-Valentin Mateiu, ein rumänischer Verteidigungsanalyst und ehemaliger Marinekommandant und Geheimdienstoffizier, sagte, Europa befinde sich erneut an einem historischen Scheideweg.

“Europa kennt die Lektion von 1938, ” sagte er in Bezug auf den Münchner Pakt, der Adolf Hitler einen Teil der Tschechoslowakei einräumte, es aber nicht schaffte, den Zweiten Weltkrieg zu stoppen.

Der Kontinent würde keine weitere Untergrabung seiner Sicherheitsvorkehrungen zulassen, sagte Mateiu. “Europa wird aufstehen, ” fügte er hinzu, wenn die USA ihre Sicherheitsgarantien zurückziehen würden, was “das schlimmste Szenario” wäre.

Wladimir Putin will den Einflussbereich Russlands in Osteuropa nach dem Vorbild der Vereinbarung wiederherstellen, die die USA, Großbritannien und die Sowjetunion am Ende des Zweiten Weltkriegs auf einer Friedenskonferenz in Jalta getroffen haben © Heritage-Bilder/Getty-Bilder

“Wir haben die alte russische Idee, die USA aus der europäischen Sicherheitsarchitektur zu entfernen und die Osteuropäer [Russland] zur Verfügung zu stellen — ihren Einflussbereich, sagte” Mateiu. “Bisher lautete die Antwort der USA nicht —, aber ich bin überzeugt, dass Russland weitermachen wird. Dies war ihre Strategie, ihre Hauptpolitik nach Putins Machtübernahme.”

Die Regierung in Warschau besteht bisher darauf, dass sie keinen Grund hat, zu befürchten, dass Trump Polen im Stich lässt, und fordert gleichzeitig ihre europäischen Partner auf, Trumps Aufruf zu folgen, die Verteidigungsausgaben des Kontinents zu erhöhen. Verteidigungsminister Breslau Kosiniak-Kamysz sagte am Mittwoch, dass “der Abzug der US-Truppen ein Szenario sei, das Polen nicht erwäge”.

Doch Trumps Umgang mit den Gesprächen mit Russland hat die polnische Politik vor den Präsidentschaftswahlen im Mai erschüttert und verunsichert rechte Politiker, die seit langem behaupten, überzeugte Gegner Russlands sowie starke Verbündete Washingtons zu sein. 

“Das ist jetzt mehr Jalta für die Ukraine als Polen, aber wir wissen, dass Trump, wenn er die Ukraine an Russland verkaufen kann, das Gleiche mit den baltischen Staaten oder Polen tun könnte, leider, sagte” Bartosz Rydlizki, Assistenzprofessor für Politik an der Kardinal-Stefan-Wyszysenski-Universität in Warschau. 

Zusätzliche Berichterstattung von Raphael Minder in Warschau

Quelle : ft.com

J.D.Vance Ansprache: Das grundlegende Ziel der Trump Regierung

DND-Netzdepesche

21.02.2025 DND#210220250309



J.D.Vance Ansprache: Das grundlegende Ziel der Trump Regierung

Vance erhielt massive Standing Ovations, nachdem der CPAC-Organisator seine erwähnte Münchner Rede, in dem er über die Notwendigkeit sprach, dass Europa Trumps Beispiel der Einschränkung der illegalen Einwanderung und der Wiederherstellung der freien Meinungsäußerung folgen müsse.

"Wir können die westliche Zivilisation nicht wieder aufbauen; wir können die Vereinigten Staaten von Amerika oder Europa nicht wieder aufbauen, indem wir Millionen und Abermillionen ungeprüfte illegale Migranten in unser Land kommen lassen. Es muss aufhören. Gott sei Dank hat es hier aufgehört. Aber es muss hier aufhören", sagte er.

"Die Biden-Regierung hat mehr getan, um die freie Meinungsäußerung zu zerstören, nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern auch in Europa, als jede Regierung in der amerikanischen Geschichte", fuhr er fort. "Ich gebe nicht einmal den Europäern die Schuld. Ich sage tatsächlich, dass Sie dem Beispiel von Joe Biden in Richtung Zensur und Massenmigration gefolgt sind. Folgen Sie der Führung von Donald J. Trump und das ist freie Meinungsäußerung, Grenzen und Souveränität. Das ist die Zukunft für unsere gemeinsame Zivilisation"

Quelle :FoxNews

Zeitenwende oder Epochenwende?


DND-Netzdepesche

21.02.2025 DND#210220250227
Gestörte Transatlantische Beziehungen 20.02.2025


Zeitenwende oder Epochenwende? Die transatlantischen Beziehungen im Wandel

Die Beziehungen zwischen den USA und Europa stehen derzeit vor einer entscheidenden Weggabelung. Während der Begriff "Zeitenwende" oft verwendet wird, um die aktuellen Veränderungen zu beschreiben, stellt sich die Frage, ob wir nicht vielmehr eine Epochenwende erleben. Die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine-Krise und die Reaktionen darauf haben die transatlantischen Beziehungen auf eine harte Probe gestellt und gleichzeitig neue Dynamiken in Gang gesetzt.

#### Zeitenwende: Eine Phase der Neuausrichtung

Der Begriff "Zeitenwende" impliziert eine Phase der Neuausrichtung und Anpassung an neue Gegebenheiten. Seit dem Beginn des Ukraine-Konflikts haben die USA und Europa ihre Zusammenarbeit intensiviert, um auf die Herausforderungen durch Russland zu reagieren. Die gemeinsamen Sanktionen und die militärische Unterstützung für die Ukraine sind Beispiele für diese neu ausgerichtete Partnerschaft. Doch reicht diese Neuausrichtung aus, um von einer Epochenwende zu sprechen?

#### Epochenwende: Tiefgreifende Veränderungen

Eine Epochenwende hingegen würde tiefgreifende und langfristige Veränderungen bedeuten, die über eine bloße Anpassung hinausgehen. Hier sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen:


1. **Sicherheitsarchitektur**: Die Diskussionen über eine europäische Friedenstruppe und die Stärkung der NATO deuten darauf hin, dass die Sicherheitsarchitektur in Europa neu gedacht wird. Die USA und Europa müssen gemeinsam daran arbeiten, die Sicherheit des Kontinents langfristig zu gewährleisten.

2. **Energiepolitik**: Die Abhängigkeit Europas von russischen Energielieferungen hat die Notwendigkeit einer diversifizierten Energiepolitik deutlich gemacht. Die USA und Europa arbeiten zusammen, um alternative Energiequellen zu erschließen und die Energiesicherheit zu stärken.

3. **Wirtschaftliche Zusammenarbeit**: Die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland haben gezeigt, dass die transatlantische Partnerschaft auch in wirtschaftlicher Hinsicht enger werden muss. Gemeinsame Investitionen in Infrastruktur und Technologie könnten die Grundlage für eine neue Ära der Zusammenarbeit bilden.

#### Fazit: Zwischen Zeitenwende und Epochenwende

Die aktuellen Entwicklungen zwischen den USA und Europa lassen sich als eine Mischung aus Zeitenwende und Epochenwende beschreiben. Während die kurzfristigen Anpassungen an die Ukraine-Krise eine Zeitenwende darstellen, deuten die langfristigen Veränderungen in der Sicherheits- und Energiepolitik auf eine Epochenwende hin. Es liegt an den politischen Führern auf beiden Seiten des Atlantiks, diese Chance zu nutzen und eine stabile und zukunftsfähige Partnerschaft zu gestalten.

Die kommenden Monate und Jahre werden zeigen, ob die transatlantischen Beziehungen tatsächlich eine Epochenwende erleben oder ob es bei einer vorübergehenden Neuausrichtung bleibt. Eines ist jedoch sicher: Die Herausforderungen der Gegenwart erfordern eine enge Zusammenarbeit und gemeinsame Visionen für die Zukunft.

Quelle : LeChat / MistralAI / DND