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28 Januar 2026

Dschungelcamp 2026 - Die Quoten

Das Dschungelcamp 2026 (Staffel 19) hat erneut bewiesen, dass es das Nonplusultra im Reality-TV ist – auch wenn die Konkurrenz durch Sport-Events und Krimis zeitweise am Thron rüttelte.

Hier ist eine detaillierte Zusammenfassung der Quoten-Entwicklung der ersten Tage, einschließlich der Zahlen für die Talkrunde danach.

1. Der Auftakt: Ein fulminanter Start (23. Januar)
RTL feierte am Freitag einen Einstand nach Maß. Die erste Live-Show aus Australien übertraf sogar die Werte des Vorjahres.
 * Gesamtzuschauer: 4,27 Millionen (Marktanteil: 20,6 %)
 * Zielgruppe (14–49 Jahre): 1,66 Millionen (Marktanteil: 37,5 %)
 * Zielgruppe (14–59 Jahre): 2,71 Millionen (Marktanteil: 31,6 %)
Zum Vergleich: 2025 schalteten zum Start rund 4,00 Millionen Menschen ein. Der "Dschungel" war damit am Freitag der unangefochtene Marktführer bei den jüngeren Zuschauern.

2. Das erste Wochenende: Handball & Tatort als Konkurrenz
Am Samstag und Sonntag gab es die typischen Schwankungen, bedingt durch starke Gegenprogramme wie die Handball-EM und den Bremer Tatort.
 * Samstag (24. Jan.): Die Reichweite sank auf 3,29 Millionen Zuschauer (13,7 % MA). Das ZDF zog hier mit "Die Chefin" (5,43 Mio.) beim Gesamtpublikum vorbei, doch in der werberelevanten Zielgruppe blieb RTL dominant.
 * Sonntag (25. Jan.): Trotz einer stark verkürzten Sendezeit ("Mini-Folge") kletterten die Zahlen wieder auf 3,56 Millionen (12,8 % MA). In der Zielgruppe (14–49) reichte es für starke 26,0 %.
 * Montag (26. Jan.): Zum Wochenstart stabilisierte sich das Camp bei 3,82 Millionen Zuschauern.

3. "Ich bin ein Star – Die Stunde danach"
Die Analyse-Show mit Olivia Jones und Angela Finger-Erben profitiert massiv vom starken Vorlauf. Die Zuschauer bleiben "kleben", auch wenn die Sendung oft erst kurz vor Mitternacht startet.
| Tag | Zuschauer (Gesamt) | Marktanteil (14-49 J.) | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Freitag | ca. 1,66 Mio. | 28,2 % | Enorm hoher Marktanteil für die späte Uhrzeit. |
| Samstag | ca. 0,62 Mio. | 19,1 % | Trotz sinkender Gesamtzahl Spitzenposition in der Zielgruppe. |
| Trend | Stabil hoch | ca. 18–25 % | Die Sendung schlägt regelmäßig die Late-Night-Konkurrenz. |

Fazit: Warum 2026 so erfolgreich ist
Die Mischung aus polarisierenden Kandidaten (wie Gil Ofarim oder Ariel) und technischen Pannen zu Beginn der Staffel scheint das Interesse hochzuhalten. Besonders die Streaming-Zahlen auf RTL+ sind 2026 laut ersten Berichten nochmals gestiegen (über 1 Million Abrufe in den ersten zwei Tagen).
Das Dschungelcamp verliert zwar beim Gesamtpublikum gelegentlich gegen öffentlich-rechtliche Krimis, bleibt aber für die Werbewirtschaft aufgrund der Dominanz bei den 14- bis 49-Jährigen die wichtigste Show des Jahresbeginns.

Quelle: ai 

Quelle: Gemini


27 Januar 2026

Rindfleischpreise auf Rekordhoch: Warum das Steak zum Luxusgut wird

**Berlin, 27. Januar 2026** – Die Preise für Rindfleisch in Deutschland steigen seit Monaten ungebremst und erreichen immer neue Rekordstände. Laut aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes lagen die Verbraucherpreise für Rindfleisch im Dezember 2025 um 14,1 % höher als im Vorjahresmonat. Besonders stark betroffen ist Rinderhack, das sich zwischen 2020 und November 2025 um knapp 83 % verteuerte.

**Ursachen: Knappes Angebot und strukturelle Probleme**

Die Hauptgründe für die drastischen Preisanstiege sind ein rückläufiger Rinderbestand und eine hohe Nachfrage. Immer weniger Betriebe halten Rinder, da viele Landwirte wegen Bürokratie, hoher Kosten oder fehlender Nachfolger aufgeben. Die gewonnene Rindfleischmenge fiel 2025 deutlich kleiner aus als im Vorjahr, was das Angebot weiter verknappt
. Zudem führt die EU-Klimapolitik, die auf eine Reduzierung der CO₂-Emissionen abzielt, zu einer weiteren Verknappung des Fleischangebots.

**Folgen für Verbraucher und Gastronomie**

Die steigenden Preise treffen nicht nur Endverbraucher, sondern auch die Gastronomie. Besonders betroffen sind Döner- und Burger-Anbieter, die mit deutlich höheren Herstellungskosten konfrontiert sind. Experten prognostizieren, dass der Dönerpreis bald die 10-Euro-Marke erreichen könnte. Auch internationale Handelsabkommen wie das geplante Mercosur-Abkommen mit Südamerika könnten den europäischen Rindfleischmarkt zusätzlich unter Druck setzen, da Importfleisch aus Ländern mit großen Rinderherden die heimische Produktion weiter schwächen könnte
.

**Ausblick: Keine Entspannung in Sicht**

Für 2026 wird keine Entspannung erwartet. Die Aufzucht von Rindern braucht Zeit, und die Nachfrage lässt sich nicht kurzfristig decken. Die Prognose der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) geht davon aus, dass das begrenzte Angebot die Märkte weiterhin bestimmen wird. Landwirte verdienen trotz hoher Fleischpreise kaum daran, da die Machtkonzentration bei wenigen großen Handelsketten liegt, die die Einkaufspreise diktieren
.

**Fazit**

Die aktuelle Entwicklung zeigt: Rindfleisch wird in Deutschland zunehmend zum Luxusgut. Während Verbraucher tief in die Tasche greifen müssen, kämpfen Landwirte mit sinkenden Erträgen und strukturellen Herausforderungen. Ob sich die Lage in den kommenden Jahren entspannt, bleibt ungewiss.