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06 März 2025

Bundeskriminalamt zieht sich von Plattform X zurück

Bundeskriminalamt zieht sich von Plattform X zurück

**Wiesbaden** – Das Bundeskriminalamt (BKA) hat seine Präsenz auf der sozialen Plattform X eingestellt. In einer offiziellen Mitteilung erklärte die Behörde, dass der X-Account des BKA nicht mehr aktiv sei. Für aktuelle Informationen und im Notfall solle man sich an andere Social-Media-Kanäle des BKA oder die offizielle Website unter bka.de wenden. Eine Begründung für diesen Schritt wurde zunächst nicht genannt.


Das BKA war seit 2016 auf dem Vorgängerportal Twitter aktiv und hatte auf X zuletzt fast 127.000 Follower. X ist ein Unternehmen von Elon Musk, der auch als umstrittener Berater des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump bekannt ist. Neben dem Hauptsitz in Wiesbaden verfügt das BKA über weitere Dienstsitze in Meckenheim bei Bonn und in Berlin.

Rückzug aus X: Ein Trend unter deutschen Behörden

Der Rückzug des BKA von X ist Teil eines größeren Trends unter deutschen Organisationen. Auch das Verteidigungsministerium hatte am 15. Januar angekündigt, vorerst keine Informationen mehr auf X zu verbreiten. Als Grund wurde genannt, dass der sachliche Austausch von Argumenten auf der Plattform zunehmend erschwert werde. Allerdings behält sich das Ministerium vor, in Ausnahmefällen – etwa bei Desinformations-Kampagnen – weiterhin auf X zu reagieren.

Sicherheitsbedenken und Cyberangriffe

Die Entscheidung des BKA, sich von X zurückzuziehen, könnte auch im Zusammenhang mit den wachsenden Sicherheitsbedenken und der steigenden Zahl von Cyberangriffen stehen. Laut Einschätzung des BKA sind die Gefahren durch Cyberangriffe im vergangenen Jahr weiter gestiegen, wobei die Täter häufig im Ausland sitzen. Die Behörde hat daher die Zahl der Personenschützer aufgestockt, um auf die zunehmenden Bedrohungen für Politiker und andere gefährdete Personen zu reagieren.

➡️ Fazit

Der Rückzug des BKA von X markiert eine bedeutende Veränderung in der Kommunikationsstrategie der Behörde. Während die genauen Gründe für diesen Schritt noch unklar sind, deutet der Trend unter deutschen Organisationen darauf hin, dass die Plattform zunehmend als problematisch für den sachlichen Austausch und die Informationsverbreitung angesehen wird. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Behörden diesem Beispiel folgen werden.

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